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 BITTE EINFACH IGNORIEREN

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Layana
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Alter : 24

BeitragThema: BITTE EINFACH IGNORIEREN   Di Mai 24, 2011 10:52 pm

(Das Kapitel zwischen dem ersten von Greenwood [wo sie während der Sitzung eingepannt ist] und der ersten Begegnung von ihnen. Bzw. kommt davor vllt auch noch was... aber auf jeden fall ist es das Kapitel nach dem ersten linnea-felkin-kapitel!!! :DD enjoy <33 )

Die ersten Sonnenstrahlen kletterten gerade über das Tequat-Gebirge im Osten Greenwoods, als Felkin auf sein Pferd stieg und die Zügel in die Hand nahm. Er führte das Pferd etwas nach rechts, um seine Schwester ansehen zu können.
Linn'ea hatte ihre Arme in die Hüften gestemmt und sah ihren Bruder erbost an. „Du hast nicht geschlafen.“
„Linn, bitte...“
„Du hast nicht eine Sekunde geschlafen und willst jetzt nach Arión reiten?“
Ein amüsiertes Grinsen huschte über das Gesicht ihres Bruder. „Du offensichtlich auch nicht.“
Verblüfft über diese Antwort, blinzelte sie und sah ihn fragend an.
„Du hast offensichtlich auch nicht geschlafen. Sonst wüsstest du nicht, dass ich es auch nicht habe.“
Ihr Mund klappte einmal auf und dann wieder zu. „Aber... Ich reite jetzt ja auch nicht nach Arión.“
„Ach, kleine Schwester... Das ist ein Ritt von nicht einmal zwei Tagen. Das sollte keine so große Schwierigkeit darstellen.“
„Natürlich. Und wenn du da bist, wirst du dich ins nächstbeste Bett legen und deinen Schlaf nachholen“, sagte sie sarkastisch.
Felkin lachte. „Linn, jetzt ist aber mal gut! Meinst du nicht, ich bin alt genug, selbst auf mich Acht zu geben?“
Sie hingegen brummelte nur etwas Unverständliches vor sich hin.
Felkin kannte seine Schwester aber gut genug, um zu wissen, dass sie sich geschlagen gab. Um sie zu beruhigen, erhob er aber wieder das Wort.
„Ich werde auf mich Acht geben. Das verspreche ich dir.“
Sie sah auf.
„Und sonst kommst du einfach zu uns geritten. Welkey bleibt hier, er wird mit dir nach Arión reiten. Er ist auch nicht der einzige der Krieger, der den Weg kennt.“
„Jetzt tu mal nicht, als würde ich den Weg nicht alleine finden.“
Er lachte leise. „Das bezweifle ich ganz und gar nicht. Ich bezweifle nur, dass du Wache halten und schlafen kannst... Du kannst zwar Vieles gleichzeitig, meine Liebe, aber ich denke, das übersteigt dann doch deine Fähigkeiten.“
„Sei bitte einfach nur vorsichtig, ja?“
Er sah sie ernst an. „Natürlich.“
„Sir? Wir wären soweit.“
Felkin sah zu seinem Krieger und nickte. „Danke. Sagt Ihnen, sie sollen ihre Plätze einnehmen.“
Der Soldat nickte und sah dann zu Linn'ea. „Lady“, sprach er zum Abschied und entfernte sich, um Felkins Befehl Folge zu leisten.
„Ich werde vorsichtig sein.“
Linn'ea sah zu ihrem Bruder und nickte. „Ich vertraue darauf.“
Er lächelte leicht, strich ihr zum Abschied sanft über den Kopf und setzte sein Pferd in Bewegung zur Spitze seiner Krieger.
Sie sah ihm hinterher, bis er außer Sicht war.
Sei vorsichtig, dachte sie, wissend, dass er es hören würde.

Felkin und seine Leute waren bereits einige Stunden unterwegs, als Linn'ea sich auf den Weg ins nördliche Tequat-Gebirge machte. Es war an der Zeit, diesem Ort wieder einen Besuch abzustatten.
„Linn'ea!“
Die junge Frau zog die auf dem Sattel aufgeschnallte Decke fester und drehte sich dann zu der Stimme um.
„Wo willst du hin?“ Sie sah sich einer älteren Frau gegenüber.
„Ich will ihm einen Besuch abstatten...“
Das Gesicht der Frau nahm einen mitfühlenden Ausdruck an. „Ach, mein Kind...“
„Ich habe die letzten Nächte kaum geschlafen, die Erinnerungen zu aufwühlend... Ich muss ihm einfach einen Besuch abstatten, Mutter. Ich war so lange nicht mehr bei ihm...“
„Das verstehe ich. Aber meinst du nicht, es ist gut, alleine zu reisen? Frage doch Welkey, ob er und einige seiner Krieger dich begleiten... Felkin wird es nicht gerne sehen, dich alleine herumreisen zu sehen.“
„Nein, die braucht ihr hier.“
„So ein Quatsch. Auf ein paar können wir durchaus verzichten. Wer sollte uns denn in der Zeit angreifen, in der du weg bist?“
„Qualadras?“
„Nein, das bezweifle ich“, sagte ihre Mutter. „Und wenn schon: Entweder wir gehen siegreich hervor. Wenn nicht, dann hätten wir es mit euch nicht geschafft.“
„Mutter!“, sagte Linn'ea aufgebracht und empört. „Sag so etwas nicht!“
„Es ist aber die Wahrheit, Liebes. Und das weißt du genau so gut wie ich. Außerdem: Du bist vor der Dämmerung nicht wieder hier. Wo gedenkst du zu nächtigen? Oder vielmehr: Mit wem als Wache?“
„Ich kann mich gut selbst verteidigen.“
„Das weiß ich. Aber ich dachte, du besuchst ihn, um wieder schlafen zu können? Und schlafen und wachen kannst du nicht zur selben Zeit.“
„Sag mal, habt ihr euch gegen mich verschworen, ihre beide?!“ Erbost sah Linn'ea ihre Mutter an, welche nur irritiert blinzelte.
„Wer?“
„Na du und Felkin! Beide erzählt ihr mir heute, ich könne nicht schlafen, während ich gleichzeitig wache.“
Ihre Mutter lachte leise. „Nein. Aber so ist es nun mal. Pass gut auf dich auf, ja?“ Sie trat einen Schritt näher und schloss ihre Tochter in eine herzliche Umarmung. „Ich sage Welkey und seine Krieger“, sagte sie, als sie sich aus der Umarmung löste, wissend, dass Linn'ea aufgegeben hat, Widerstand zu leisten.
„Und ob ihr euch gegen mich verschworen habt“, murmelte Linn'ea finster vor sich hin, während sie nochmals ihr Gepäck kontrollierte und sich dann auf ihrem Pferd niederließ.

„Wir warten hier, Lady“, sagte Welkey, als sie ihr Ziel erreichten.
Linn'ea nickte nur, ließ sich von ihrem Pferd gleiten und übergab Welkey ihre Zügel. Dann legte sie eine Hand an den Hals ihres Pferdes, strich mit der anderen Hand über die weißgecheckte Blesse und flüsterte ein paar wenige Worte, woraufhin das Pferd schnaubend den Kopf nach vorn reckte.
Linn'ea lächelte, strich ihrer Stute erneut über die Blesse und drehte sich dann um.
Einen Moment starrte sie auf die Stelle, welche ihr (wenigstens für die nächsten Nächte) ein wenig Schlaf bringen würde.
Warum, dachte sie, warum gibt es so viel Böses auf der Welt, so viel Hass? Du hast so etwas nicht verdient, Vater.
Mit diesem Gedanken ließ sie sich vor das in den Boden gerammte, schiefe Kreuz auf die Knie fallen.
Sanft, ja fast ehrfürchtig fuhr sie der Schnitzerei auf dem Kreuz mit ihren Fingern nach.
Yldur-Halwadar Larion. Ein Herrscher, wie ihn Greenwood noch nie zuvor gesehen hat.
Darunter standen ein paar wenige Worte auf _________, der Sprache, welche ausschließlich im Norden des Landes gesprochen wurde.
Obwohl sie ursprünglich von dort kam, wusste sie nicht, was die Worte bedeuteten. Sie hatte sich nie getraut, ihre Mutter oder irgendwen anderes danach zu fragen.
Eines Tages werde ich dich rächen, Vater... Eines Tages wirst du sehen: Felkin und ich werden gemeinsam das zu Ende bringen, was du immer wolltest: Qualadras zur Strecke bringen, das Land von solch einem Übel befreien. Danach werden wir uns für dich an Aronths Familie rächen...
Sein Reich zerstören, seine Nachkommen beseitigen... An jedem einzelnen seiner Familie werden wir uns rächen... Außer an den Bauern. An den Menschen, die sich uns anschließen wollen, die nichts dafür können, was damals geschehen ist... Denn das hättest du auch getan, liebster Vater... Du hättest keinem unschuldigen Menschen das Leben genommen.
Ich verspreche dir – hier und jetzt, Vater: Wir werden dich rächen.

Eine Weile saß sie noch schweigend vor dem Grab ihres Vaters. Sie konnte nicht genau sagen, wie lange. Niemand konnte das. Zehn Meter hinter Linn'ea knieten Welkey und seine Leute, um ihrem ehemaligen Herrscher Respekt zu zollen.
Erst als die Dämmerung einbrach, bemerkte Linn'ea, dass ihr Fuß eingeschlafen war.
Sie hob den Blick und sah auf den Namen ihres Vaters.
„Wir werden uns rächen, Vater“, sagte sie leise, ehe sie aufstand.
Auch ihre Krieger bemerkten, dass sie fertig war und erhoben sich.
„Wir sollten uns beeilen, Lady, schnellstmöglich aus dem Gebirge zu kommen, ehe die Nacht vollständig hereinbricht.“
Linn'ea nickte und hinkte los.
„Lady, was ist los?“ Welkey wirkte besorgt.
„Nichts, Welkey... Nur mein Fuß ist eingeschlafen, kein Grund zur Sorge.“
Sofort ging Welkey auf Linn'ea zu und nahm sie auf seine starken Arme.
Zu jeder anderen denkbaren Zeit hätte Linn'ea sich zur Wehr gesetzt, hätte darauf bestanden, selbst zu ihrem Pferd zu gehen. Aber jetzt spürte sie, wie die Ruhe und damit auch wieder die Müdigkeit über sie hereinbrach.
Sie ließ sich ohne Proteste von Welkey auf sein Pferd setzen und spürte gar nicht mehr, wie er sich hinter sie setzte und einem seiner Krieger befahl, ihr Pferd mit an den Fuße des Berges zu nehmen.

Als Linn'ea am nächsten Morgen erwachte, hörte sie Stimmen, aufgeregtes Gemurmel. Pferde schnaubten und schabten mit ihren Hufen ungeduldig auf dem Boden.
„Wie viele waren es?“
„Das konnte niemand genau sagen... Es ging alles viel zu schnell. Manche behaupten, es seien rund vierzig Männer gewesen, andere hingegen schwören, es seien nur zwanzig gewesen.“
„Und was haben sie zerstört?“
„Einige Bauernhäuser, ein Stall. Die Pferde konnten rechtzeitig fliehen und laufen zur Zeit vermutlich wild durch das ganze Land, unsicher, wo sie hin sollen. Und das Krankenlager. Auf das haben sie sich zuerst gestürzt... Ganz offensichtlich wollten sie unsere heilende Versorgung abbrechen.“
„Wie viele sind ums Leben gekommen?“
„Wir haben bisher nur zehn Tote entdeckt. Sehr viel mehr werden es wahrscheinlich auch nicht sein, dazu waren unsere Truppen doch zu schnell.“
Linn'ea hatte den beiden Männern gelauscht. Die eine Stimme erkannte sie eindeutig als die von Welkey, aber die andere war eine ihr unbekannte Stimme.
Sie öffnete die Augen und blinzelte, als sie den Nebel um sich herum bemerkte. Über ihr lagen mehrere Decken. Ihre Krieger hatten sie offensichtlich mit weiteren Decken zugedeckt, als der Nebel auftauchte.
Sie schob die Decken von sich und erhob sich, die Gänsehaut, welche sich auf ihrem ganzen Körper ausbreitete, ignorierte sie.
„Was gibt’s für Neuigkeiten?“, frage Linn'ea, als sie zu Welkey umd den anderen Mann traten.
Beide zuckten vor Schreck leicht zusammen, als Linn'ea plötzlich neben Welkey auftauchte.
„Lady Ylva.“ Der Fremde machte eine kleine Verbeugung, ebenso wie Welkey.
Linn'ea nickte einmal und sah ihren ersten Führer an. „Also?“
Er räusperte sich. „Uns wurde soeben berichtet, Lady, dass - uuuuund cut! :DD

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

~ situs vilate in isse tabernit ~

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
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